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Rückblick: Robotics Saxony auf den Silicon Saxony Days

Physical AI war in der vergangenen Woche eines der bestimmenden Themen der Silicon Saxony Days – und damit genau das Feld, in dem Robotics Saxony zu Hause ist. Mit einem eigenen Stand und einem Vortrag von Georg Ivanov war das Cluster mittendrin in einer Debatte, die sich quer durch die Veranstaltung zog: Wie wird aus künstlicher Intelligenz tatsächlich physisches, industriell nutzbares Handeln – und welche Rolle spielt Sachsen dabei?

Physical AI als gemeinsamer Nenner

Kaum ein Gespräch auf den Silicon Saxony Days kam ohne den Verweis auf Physical AI aus. Die Idee dahinter: KI-Modelle, die nicht nur Text oder Bilder verarbeiten, sondern reale Umgebungen wahrnehmen und in ihnen handeln. Genau das ist die technologische Grundlage, auf der sich humanoide Robotik in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird – und genau hier setzte auch der Auftritt von Robotics Saxony an.

Ein Vortrag, zwei Schwerpunkte

Georg Ivanov vertrat das Cluster mit dem Vortrag „Robotics Saxony – Bringing Together Saxony's Competence and Users in Automation, Robotics, and AI". Inhaltlich deckte er zwei eng verknüpfte Schwerpunkte ab.

Robotics für KMU – wie Robotics Saxony Innovation in ganz Sachsen beschleunigt

Im ersten Teil stand die Frage im Mittelpunkt, wie kleine und mittelständische Unternehmen überhaupt Zugang zu Robotik- und KI-Expertise finden. Georg zeigte, wie Robotics Saxony als Cluster genau diese Lücke schließt: über eine aktive digitale Community, reale Testbeds, fokussierte Arbeitsgruppen und sichtbare Flaggschiff-Formate. Im Kern ging es um einen niedrigschwelligen Einstieg in Technologien, die für viele KMU sonst kaum erreichbar wären – und um messbaren Mehrwert statt reiner Technologie-Demonstration.

Chancen und Potenziale humanoider Robotik in der Industrie – als Produkt oder Produktivressource

Im zweiten Teil widmete sich Georg der humanoiden Robotik selbst. Neue Antriebssysteme, verbesserte Sensorik und vor allem KI-basierte Steuerung treiben diesen Bereich derzeit in einem Tempo voran, das noch vor wenigen Jahren kaum absehbar war. Er ordnete den aktuellen Stand der Technik ein und beleuchtete konkrete industrielle Anwendungsfelder: flexible Logistik, kollaborative Montage und sicherheitskritische Tätigkeiten. Ein eigener Schwerpunkt lag auf der Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer IWU und dem Robotics Saxony Cluster – und damit auf der Frage, wie aus Forschung praxistaugliche Lösungen werden.

Der Stand als Ort des Austauschs

Über die Vorträge hinaus war der Robotics-Saxony-Stand ein zentraler Anlaufpunkt für Gespräche – und die zeigten, wie weit das Interesse inzwischen reicht. Neben der erwartbar starken Resonanz aus der lokalen Silicon-Saxony-Community kamen auffallend viele Anfragen von internationalen Gästen, darunter eine Delegation aus den Niederlanden. Das unterstreicht, dass Sachsen als Robotik-Standort längst über die Region hinaus wahrgenommen wird.

Humanoide und mobile Robotik als Querschnittsthema

Dass Mobile Robotik und humanoide Systeme nicht nur am Robotics-Saxony-Stand, sondern auf der gesamten Veranstaltung ein Schwerpunktthema waren, zeigte sich auch an anderer Stelle: Die Infineon Startup Challenge 2026 widmet sich im kommenden Jahrgang genau diesem Themenfeld. Ein weiteres Signal dafür, dass humanoide Robotik gerade den Sprung von der Forschungsfrage zur industriellen Anwendung schafft.

Die Silicon Saxony Days haben einmal mehr gezeigt, wie eng KI, Robotik und industrielle Praxis in Sachsen inzwischen zusammengedacht werden. Für Robotics Saxony war die Veranstaltung eine Gelegenheit, genau diese Verbindung sichtbar zu machen – vom Vortragspodium bis zum direkten Austausch am Stand. Dass dabei sowohl regionale Unternehmen als auch internationale Delegationen das Gespräch suchten, bestätigt: Sachsen spielt im Bereich humanoider und mobiler Robotik eine Rolle, die weit über die eigene Region hinausstrahlt.


Odense hat ungefähr so viele Einwohner wie Chemnitz. Und ein Robotik-Ökosystem, das Europa als Referenz gilt.

Anfang Mai reiste eine Delegation des Innovationscluster Robotics Saxony zur Odense Robotics Week nach Dänemark. Was sie vorfand, ist kein Exportmodell – aber eine nützliche Frage an den eigenen Standort.

Vor zwanzig Jahren war Odense eine mittelgroße dänische Provinzstadt mit einer soliden Universität. Dann gründeten drei Ingenieure einen Spin-off namens Universal Robots – und bauten den ersten kommerziell erfolgreichen kollaborativen Roboter der Welt. Was folgte, war kein Boom. Es war geduldige Strukturarbeit: ein Cluster, das Unternehmen anzog statt verwaltete. Hochschulen, die Talente ausbildeten, die dann blieben. Eine Standortpolitik, die Robotik nicht als Fördertatbestand behandelte, sondern als Kernidentität. Heute erwirtschaftet die Region mit Robotik und Automatisierung mehrere Milliarden Euro im Jahr.

Sachsen ist nicht Dänemark. Aber die Frage, die Odense stellt, ist dieselbe, die sich Robotics Saxony stellt: Welche Technologien tragen diesen Standort langfristig – und wie baut man dafür ein Ökosystem, das mehr ist als die Summe seiner Förderprojekte?

Was in Odense passiert – und warum es zählt

Die Odense Robotics Week ist nicht primär eine Messe. Sie ist ein Arbeitsformat. Im Global Robotics Cluster – einem internationalen Austauschformat für Clustermanager – sitzen Vertreter aus Europa, Amerika und Asien am Tisch und reden ungefilterter als auf jeder Konferenz: Welche Governance-Modelle skalieren? Wo scheitern Cluster strukturell? Was zieht Unternehmen tatsächlich an?

Die rund 20 Unternehmen und Forschungseinrichtungen der sächsischen Delegation – darunter Uniform Studio, Smarobix, die TU Bergakademie Freiberg und die Wirtschaftsförderung Sachsen – waren dabei keine stillen Beobachter. Sie hatten einen gemeinsamen Messestand auf der NextGen Robot Live, wirkten am Programm mit und saßen in denselben Räumen wie Entscheider aus Unternehmen, die in Sachsen als Referenz gelten. Das ist Standortkommunikation ohne Broschüre.

Drei Verschiebungen, die Sachsen betreffen

Erstens: Der Wettbewerb findet auf Ökosystemebene statt. Einzelne Unternehmen gewinnen keine Märkte mehr allein – sie gewinnen sie als Teil funktionierender Netzwerke. Wer kurze Wege zwischen Forschung und Anwendung bieten kann, wer Talente hält statt verliert, wer Investoren mit einer kohärenten Standorterzählung überzeugt, der zieht an. Sachsen hat die Ausgangsbedingungen: Hochschuldichte, Forschungsinfrastruktur, industrielle Basis. Robotics Saxony ist der Versuch, daraus ein echtes Ökosystem zu machen – nicht nur ein Netzwerk auf dem Papier.

Zweitens: Geopolitik macht regionale Verlässlichkeit wertvoll. Die Lieferkettenerfahrungen der letzten Jahre haben das Denken in Technologiepartnerschaften verändert. Auf der Robotics Week war das spürbar: Europäische Unternehmen suchen Kooperationen, bei denen Verlässlichkeit, gemeinsame Regulierungsräume und geografische Nähe mitzählen. Für Sachsen ist das eine Chance – wenn die Angebote konkret genug sind.

Drittens: Fachkräfte sind keine HR-Frage, sie sind eine Standortfrage. Odense hat das früh verstanden und Robotik tief in Ausbildungsstrukturen verankert – von der Berufsschule bis zum Master. Sachsen steht demografisch unter besonderem Druck. Robotics Saxony gibt darauf bereits Antworten: mit Workshops, Formaten für Kinder und Jugendliche und dem gezielten Aufbau von Nachwuchsprogrammen. Der Druck, das zu skalieren, wächst.

Der nächste Schritt liegt in Chemnitz

Aus Odense kommt eine dänische Delegation zurück. Am 2. Dezember 2026 veranstaltet Robot Valley in Chemnitz das ROBOTICS SYMPOSIUM zum Thema „MedTech“ – ein Format mit klarem thematischem Fokus, das Akteure aus Robotik und MedTech zusammenbringt. Am Folgetag lädt Robotics Saxony zur Projektwerkstatt: breiter aufgestellt, offen für das gesamte Cluster-Netzwerk. Die dänischen Partner haben für beide Termine ihr Interesse signalisiert. Der Gegenbesuch ist das erste sichtbare Ergebnis – aber nicht das letzte, das aus diesen vier Tagen entstehen soll.


Rückblick Workshop mit metallbearbeitender Industrie

Rund 35 metallbearbeitende Betriebe, insbesondere „Zerspaner“, haben gemeinsam mit den Kollegen des Fraunhofer IWU, der Westsächsischen Hochschule Zwickau, der Handelshochschule Leipzig und von Robotics Saxony in einem Workshop am 02.06.2026 in Chemnitz konkrete Anwendungsfälle für den Einsatz moderner Robotik im Mittelstand diskutiert. 

Ziel des Workshop war es, die im Rahmen eines durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) finanzierten Projektes „Branchenstudie Robotik“ ermittelten Ergebnisse zu Robotik-Systemlösungen weiter zu untersetzen. Dem Ziel, besser passfähige Robotiklösungen für diese Branche zu identifizieren und konkrete Lösungsentwicklungen zu initiieren, sind die Kollegen einen Schritt näher gekommen. Die Veranstaltung fand mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Sachsen statt.


Rückblick Veranstaltung "Data driven industries and crafts – Automatisierung und Robotik im Mittelstand - Angewandte Wissenschaft und Praxisbeispiele"

Am 28.05.2026 hat das Innovationscluster Robotics Saxony gemeinsam mit Südwestsachsen Digital e.V. sowie in Kooperation dem Mittelstand-Digital Zentrum Chemnitz eine Dialogveranstaltung zum Thema "Data driven industries and crafts – Automatisierung und Robotik im Mittelstand - Angewandte Wissenschaft und Praxisbeispiele“ an der Westsächsische Hochschule Zwickau (WHZ) durchgeführt. 

Mehr als 60 interessierte Gäste folgten zu Beginn vor allem den Beiträgen zu Forschungsthemen der WHZ, u.a. zu Diagnosemessung von Maschinenzuständen, zu Robotik in der Pflege oder zur Datengestützte Kompensationsmodellerstellung an Spezialwerkzeugmaschinen.

Passend dazu stellte sich im Anschluss das Forschungsnetzwerk Forschungsnetzwerk Smarte KI-basierte Robotik (SKR) vor, welches sich zum Ziel gesetzt hat, führende sächsische Forschungsakteure im Bereich der Robotik zu vernetzen. 

Für Robotics Saxony präsentierte Dr. Marcel Todtermuschke vom Fraunhofer IWU in seinem Vortrag „Revolution in der Robotik: Vom sensorbasierten Roboterwerkzeug zum Humanoiden“ das Innovationscluster Robotics Saxony und die Themen rings um Humanoide Robotik.

Aus unternehmerischer Sicht haben wir über Robotics Saxony verschiedene Praxisbeispiele in die Veranstaltung eingebracht. Eine Perspektive aus Sicht der regionalen Industrie und des Handwerks gaben Björn Rülke Geschäftsführer der Rülke GmbH zum Thema Automatisierung in der Holzveredelung, Martin Hiersemann, Geschäftsführer der Hiersemann Prozessautomation GmbH zum Thema „Adaptive Robotik: Komplexe Eingangsdaten als Schlüssel zur flexiblen Maschinenbeladung“ und Tilo Sigmund, Geschäftsführer der ibs Automation GmbH zum Thema „Daten statt Bauchgefühl - Kamerabasierte Robotik als präzise Entscheidungsgrundlage Schweißanwendungen“.


Rückblick Workshop mit Bäckereihandwerk

Rund 50 Bäckerinnen und Bäcker haben gemeinsam mit den Kollegen des Fraunhofer IWU, der Westsächsischen Hochschule Zwickau, der Handelshochschule Leipzig und von Robotics Saxony am 27.05.2026 in Chemnitz in einem Workshop Anwendungsfälle für den Einsatz von Robotik im Bäckereihandwerk diskutiert. Herausgearbeitet wurde, dass die Branche unwahrscheinlich divers aufgestellt ist, sich aber auch unglaublich innovations- und kooperationsoffen zeigt. Die nächsten Schritte sind die Ergebnisverdichtung mit Blick auf die unterschiedlichen Bäckereibetriebe. Damit kommen die Kollegen dem Ziel ein Stück näher, konkrete Lösungsentwicklungen durch die Anlagenbauer zu initiieren. 

Der Workshop wurde im Rahmen eines durch das Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) finanzierten Projektes „Branchenstudie Robotik“ durchgeführt, dass das Ziel verfolgt, Robotik-Systemlösungen und Konzepte für unterschiedliche Branchen zu entwickeln. Die Veranstaltung fand mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Sachsen statt. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für den intensiven Austausch!


CES 2026 - Ein Technikreview - Human Robotics und deren aktueller "realistischer" Entwicklungsstand

In diesem Video nehmen wir (Robotics Saxony) Sie mit zur CES 2026 in Las Vegas – dem größten Tech-Event der Welt – und zeigen die spannendsten Entwicklungen im Bereich Human Robotics 🤖. Von humanoiden Robotern, die wie aus Science-Fiction-Filmen wirken, bis hin zu realen Einsatzszenarien im Industrie- und Consumer-Umfeld: Wir beleuchten, wo die Robotik heute wirklich steht und wohin sie sich in den nächsten Jahren entwickeln wird.


Rückblick 5. Projektwerkstatt Robotik & KI – Anwendungen für den Mittelstand

Über 130 Teilnehmende aus Wirtschaft und Wissenschaft haben gezeigt: Das Interesse an Robotik und Künstlicher Intelligenz in Sachsen wächst stetig!

Organisiert vom Innovationscluster "Robotics Saxony", mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, des Fraunhofer IWU und der Westsächsische Hochschule Zwickau, bot die 5. Projektwerkstatt "Robotik & KI - Anwendungen für den Mittelstand" spannende Impulsbeiträge von Schaeffler Special Machinery), move technology GmbH), Fraunhofer IWU und ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. / Robotics Saxony zusammen mit KUKA.

Beim anschließenden Rundgang zu den Ausstellern der Good-Practice-Lounge wurden sehr praxisnahe Beispiele zur Einführung von Robotik und KI-Lösungen vorgestellt. Herzlichen Dank an die Projekte von BEAS Technology GmbH zum Retrofit von Automatisierungsanlagen, Arnold Electronic GmbH und ICM e.V. zum automatischen Verzinnen, QUINTINA und thoenes® zur Qualitätssicherung mittels Bildverarbeitung sowie der Rülke GmbH zur Einführung von Lackierrobotern in der Holzfertigung. 

Einen interaktiven Austausch boten im Anschluss die vier Workshops zu aktuellen Themen:

  • Robotergeführte Prozesse sicher beherrschen
  • Arbeitsschutz und Robotik – Anforderungen/Zertifizierung
  • Marktplatz für Praxisherausforderungen und Lösungen im Open Space
  • neue Geschäftsmodelle mit Robotik und KI

Den Abschluss bildete die Vorstellung der Ergebnisse einer Studie der TU Chemnitz zur „Mensch-Roboter-Zusammenarbeit in der sächsischen Industrie“.

Begleitet wurde das Event von einer umfangreichen Ausstellung, in der innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen ihre Lösungen präsentierten. Herzlichen Dank an: Beldrive Engineering GmbH, ligenium, Fraunhofer IWU, HTWK Leipzig - Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig | ICM e.V. | IAI Industrieroboter GmbH | IAI Automation | IHK Chemnitz, Leipziger Messe, SensoPart, WAKU Care und VEMASinnovativ.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, Partner und Teilnehmenden, die diese Veranstaltung zu einem Highlight gemacht haben – und an alle, die Robotics Saxony unterstützen und die Zukunft der Robotik in Sachsen aktiv mitgestalten! Jetzt Abonnement abschließen und Teil des Netzwerks werden: gemeinsam die Robotik von morgen gestalten!


Save the Date: 5. Projektwerkstatt Robotik & KI – Anwendungen für den Mittelstand

Ort: Kraftverkehr Chemnitz (Fraunhoferstraße 60, 09120 Chemnitz)

Das sächsische Innovationscluster ”Robotics Saxony” lädt Sie ein, gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie die Chancen und Herausforderungen von Robotik und KI für das produzierende Gewerbe zu diskutieren. Merken Sie sich das Datum bereits jetzt vor. Zudem besteht die Möglichkeit, sich an der Begleitausstellung zu beteiligen. Bei Interesse können Sie sich gern an uns wenden. 

Themen:

  • Robotik & KI erleben – Good Practice Lounge und Begleitausstellung – Anwendungsfälle aus unterschiedlichen Branchen
  • Robotik & KI erlernen – Digitalisierung von Erfahrungswissen
  • Robotik & KI sicher gestalten – Arbeitsschutz und Robotik – Anforderungen/Zertifizierung
  • Robotik & KI international denken
  • Robotik & KI entdecken – Marktplatz für Praxisherausforderungen und Lösungen im Open Space

Ziel ist die Erschließung von Robotik und KI für den sächsischen Wirtschaftsraum in verschiedenen Branchen. Dabei werden sächsische Lieferanten von Anlagen, Maschinen, Komponenten, Sensoren und Software eingebunden. Wir teilen Erfahrungen, informieren über Trends und entwickeln gemeinsam praxisnahe Handlungsanleitungen.


Interesse an der Begleitausstellung? Dann nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf: info(at)robotics-saxony.de

 


Rückblick: 10. Sächsischer Tag der Automation

Am 25.06.2025 fand, passend zum Kulturhauptstadtjahr, der 10. Sächsische Tag der Automation "Automatisierung unter veränderten globalen Bedingungen" am Fraunhofer IWU in Chemnitz und in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH sowie VEMASinnovativ statt.
In vier Themenblöcken mit insgesamt 14 Vorträgen bot die Fachveranstaltung wertvolle Impulse aus Industrie und Wissenschaft zu den Themenschwerpunkten Robotik in der Automation, Assistenzsysteme in der Fertigungsautomation, KI und Maschinelles Lernen sowie vertikale Integration durch verknüpfe Digitalisierung.


Im Rahmen der Veranstaltung erfolgte auch die Staffelstabübergabe von Dr. Hartmut Freitag, XENON Automation an Andre Koberg. Dr. Freitag stand uns über 8 Jahre hinweg mit seiner Expertise und seinem Engagement als Obmann in unserem Industriearbeitskreis Automation zur Verfügung. Dafür nochmals herzlichen Dank! Wir freuen uns nun auf die weitere Zusammenarbeit mit XENON und Andre Koberg.


Begleitet wurde das Fachprogramm von einer umfangreichen Begleitausstellung. Herzlichen Dank an unsere Aussteller: AMC - Analytik & Messtechnik GmbH Chemnitz | amitronics Angewandte Mikromechatronik GmbH | B&R Industrial Automation | GETT.GERMANY | Grünspecht Vision Labs | ELTROPULS | Leipziger Messe | N+P Informationssysteme GmbH | OMRON Group | TIQ Solutions GmbH


Zum Abschluss bestand die Möglichkeit der Teilnahme an einem Rundgang durch die Versuchsfelder des Fraunhofer IWU, Chemnitz. Hier boten uns die Kollegen Einblicke in die Bereiche Augmented Reality, Inkrementelles Umformen, Robotik, Additive Fertigung und Prüfautomation.


Vielen Dank an alle Referenten und unsere Moderatoren, Hartmut Freitag (XENON Automation), Michael Hoffmann (Fraunhofer IWU), Martin Hiersemann (Hiersemann) und Prof. Markus Krabbes (Hochschule Merseburg)

 


Rückblick: Kamingespräch "Robotik in der Logistik"

"Robotik in der Logistik" war das zentrale Thema unseres Industriearbeitskreises Fabrik, dass in Zusammenarbeit mit VEMASinnovativ stattfand. Die Impulsbeiträge von Prof. Dr. Ralph Riedel von der Westsächsische Hochschule Zwickau, Philip Scharf vom Fraunhofer IWU und Martin Hiersemann von der Hiersemann Prozessautomation GmbH wurden zum Anlass genommen, um mit den Teilnehmenden über Besonderheiten, Herausforderungen und Lösungswege zu diskutieren, um die nicht-wertschöpfenden Logistikprozesse effizienter zu gestalten. Die ganzheitliche Betrachtung, auch in Verbindung mit Digitalisierung und KI, wird der Weg in die Zukunft sein. Wo Humanoide Roboter zum Einsatz kommen oder eher klassische Automatisierungslösungen genutzt werden, hängt ganz vom Anwendungsfall ab! Moderiert wurde die spannende Diskussion von unserem Koordinator des VEMASinnovativ Industriearbeitskreises Fabrik, Marian Süße vom Fraunhofer IWU.

Im Anschluss wurden wir vom Chef des Industriemuseum Chemnitz, Jürgen Kabus insbesondere durch die beeindruckende Sonderausstellung "Tales of Transformation" geführt. Es lohnt sich, die Ausstellung nochmal in Ruhe zu besuchen. Herzlichen Dank an alle Referenten und den Moderator, das Team vom Industriemuseum Chemnitz und an die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH für die Unterstützung der Veranstaltung!


Rückblick Automatica 2025